Auf Pflege zu Hause angewiesen
Ich hatte es ziemlich schwer im Leben gehabt, ich hatte nie wirklich viel Geld und musste seit ich sechzehn war arbeiten um meiner Familie zu helfen. Jetzt war ich erwachsen, doch meine materielle Lage hatte sich nicht besonders geändert, ich und mein Mann mussten ziemlich viel ackern. Dazu kam auch noch ein Unglück, unser Sohn kam behindert zur Welt und konnte nicht alleine funktionieren. Wir waren aber auf pflege zu hause angewiesen, denn wir hatten kein Geld, um unseren Sohn in eine besondere Anstalt zu geben. Die Pflege zu Hause war aber nicht ausreichend, denn er konnte nicht eine ausreichende Rehabilitation bekommen, ein Aufenthalt in einer Anstalt würde ihm ziemlich viel geben. Es war aber nichts zu machen, wir lebten unser Leben weiter. Eines Tages aber traf ich im Zug eine alte Freundin und ich erzählte ihr von meinem traurigen Schicksal. Mit uns im Abteil saß ein älterer Mann, der eine Zeitung las. Wir stiegen aus und er blieb. Nach einigen Tagen kam eine Frau zu uns, die uns einen Platz für unseren Sohn in einer speziellen Anstalt anbot. Wir waren sprachlos, wir sagten, dass wir kein Geld dafür hatten. Doch sie sagte, jemand hatte uns den Platz gekauft. Ich erfuhr, dass es der ältere Mann aus dem Zug war. Er war sehr reich und fuhr Zug so zum Vergnügen. Ich war ihm sehr dankbar.