Sex online oder Pornoseiten
Am nächsten Tag musste sich Julia im Redaktionsbüro zeigen, denn ihr Chefredakteur hat ein Treffen zusammengerufen. Er selber ist in einem Trainingsanzug erschienen und hatte sogar einen Tennisschläger in der Hand. Julia kam mit einer Verspätung, hat sich natürlich für die Verspätung entschuldigt aber war immer noch nervös, denn als sie ins Besprechungszimmer rein kam, kam eine andere Angestellte raus, weinend und man hörte nur den Spruch des Chefs: von dieser Dame werden wir nie wieder zu hören bekommen. Sie wurde also gefeuert, konnte man annehmen. Wahrscheinlich hatte das aber nichts mit Sex Online oder Pornoseiten zu tun. Julia machte sich aber um ihre Arbeitsstelle komischerweise keine Sorgen, denn schließlich hatte sie schon eine Story, die sie nur in einen Artikel umwandeln musste. Der Boss, als er sie hineinkommen sah, wurde plötzlich sauer und hat zum zehnten Mal wiederholt, dass er noch zu einem Tennisspiel fahren muss. Er fragte nach dem Status des Artikels von Julia und da wurde sie plötzlich blass. Sie hatte noch nicht mal eine fertige Seite des Artikels, nur Notizen in ihrem, kleinen Notizbuch.